Dani, ein talentierter Tänzer, entfachte seine Leidenschaft für das Tanzen bereits im zarten Alter von fünf Jahren, als durch das Schauen von “Amici”, einer italienische Tv Show, sein Feuer entfacht wurde. Von diesem Zeitpunkt an nahmen seine Eltern ihn mit zu Tanzstunden, und im Alter von 22 Jahren ist Dani nun ein Profitänzer. Zunächst begann er mit Ballett, eine Tanzrichtung, die ihm zunächst gefiel. Doch mit der Zeit verlor er die Begeisterung für das Ballett aufgrund der Klischees und der strengen Regeln. Er sehnte sich nach mehr Freiheit und entschied sich, zum Hip-Hop zu wechseln.

 

Durch seine sexuelle Orientierung fand Dani zu sich selbst und begann, die Geschlechterklischees im Tanz zu durchbrechen. Er integrierte feminine Elemente in seine Choreografien und zeigte damit, dass es in Ordnung ist, wenn sich ein Mann zum Beispiel schminkt oder ,,feminine“ Bewegungen in Choreographien nutzt. Mit seiner Kunst wollte er Genderstereotype durchbrechen und deutlich machen, dass der typische Stereotyp komplett zerstört werden kann.

 

Tanzen bedeutet für Dani Freiheit und die Möglichkeit, seine wahre Identität und seine Ziele zum Ausdruck zu bringen. Obwohl er schon immer davon geträumt hat, hauptberuflich Tänzer zu sein, ist dies in der heutigen Zeit sehr herausfordernd. Deshalb hat er beschlossen, ab September Psychologie zu studieren, um eine solide Grundlage zu haben. Dennoch widmet er sich nebenbei weiterhin dem Tanz und bleibt seiner Tanzgruppe treu.

 

Als Newcomer im Bereich des Boylesque wurde Dani während einer Aufführung einer Freundin ungewollt auf die Bühne geholt. Die Moderatorin versprach ihm einen Gratisdrink, wenn er einen Striptease auf der Bühne machen würde, und da Dani sowohl tanzen als auch trinken wollte, nahm er die Herausforderung an. Zu seiner Überraschung war die Veranstalterin anwesend und bot ihm anschliessend eine eigene Show an, die er nach reiflicher Überlegung annahm. Dies war ein grosser Schritt für ihn.

Unter dem Künstlernamen Apolo D’Vino verkörpert Dani eine Verbindung zur griechischen Mythologie und insbesondere zum Gott Apollo, dem Gott der Künste, Musik und Homosexualität. Durch die bewusste Schreibweise seines Künstlernamens mit nur einem “L” drückt er aus, dass er sich nicht direkt mit den Göttern vergleichen möchte. Dies, da es in der griechischen Mythologie nicht erlaubt ist, sich mit den Göttern zu vergleichen.

 

Dani erhält unterschiedliche Buchungen über Plattformen wie Instagram. Doch am meisten bedeutet ihm die Möglichkeit, mit seiner Tanzgruppe aufzutreten, dies da es nicht nur eine Gruppe, sondern eine zweite Familie ist.

Sein größter Traum ist es, mit seiner Lieblingstänzerin Parris Goebel in deren Tanz Crew The Royal Family zu tanzen. Seit seiner Kindheit verfolgt er ihre Karriere und es wäre für ihn ein absoluter Traum, an ihrer Seite tanzen zu dürfen.

 

Ein unvergesslicher Moment für Dani ereignete sich in Barcelona, als er mit seiner Kollegin auf einem Platz war und fremde Menschen Musik abspielten, zu der sie spontan tanzten und eine freie, improvisierte Tanzsession begannen. Diese spontane und befreiende Form des Tanzes bleibt ihm als eine der schönsten Erinnerungen in Erinnerung.

 

Das Interview mit Dani und seine Leidenschaft für das Tanzen waren äusserst fesselnd. Es ist deutlich zu spüren, wie sehr er für seinen Kunstform brennt und wie entschlossen er ist, Stereotypen zu durchbrechen. Seine künstlerische Reise hat ihn dazu inspiriert, seine wahre Identität auszudrücken und anderen zu zeigen, dass es wichtig ist, sich selbst treu zu bleiben, ungeachtet gesellschaftlicher Normen.

 

Wenn du das gesamte Interview mit Dani hören möchtest, kannst du dies bei Vero Talk oder auf verschiedenen Podcast-Plattformen finden. Tauche ein in die magische Welt des Tanzes und lass dich von Danis leidenschaftlicher Geschichte inspirieren. Seine Fähigkeit, durch Bewegung und Ausdruck seine eigene Wahrheit zu finden, ist ein Zeugnis für die transformative Kraft des Tanzes und dafür, wie wir durch Kunst und Leidenschaft Grenzen überschreiten können.